Lerntutorensystem

An der Ludwig-Erhard-Schule besteht die Möglichkeit, am Lerntutorensystem teilzunehmen. Lerntutorensystem bedeutet:

Schüler helfen Schülern beim Lernen.

D. h. ältere Schüler – sogenannte „Tutoren“ – arbeiten mit ihren jüngeren „Kollegen“ schwierige Stoffgebiete in „Problemfächern“ durch und wiederholen diese dabei (ähnlich „Nachhilfe“). Oder es werden gemeinsam Schulaufgaben vorbereitet. Auch Hilfestellungen durch die Tutoren beim Anfertigen von Hausaufgaben wären denkbar.

Zum Lernen finden wöchentliche Sitzungen an der Schule statt. Dabei betreut ein Tutor bis zu vier lernwillige Schüler in eigener Verantwortung. Grundsätzlich vereinbaren die Schüler die Termine selbstständig. Sinnvollerweise sollten Termine auf Tage gelegt werden, an denen ohnehin Nachmittagsunterricht stattfindet. Ggf. können auch für die Mittagspause Treffen vereinbart werden.

Wer kann Tutor werden?

Grundsätzlich alle Schüler der 9., 10. und 11. Klassen – erfahrungsgemäß kann dabei auch ein eher „mittelmäßiger“ Schüler oder ein Schüler, der eine Klasse wiederholt, ein guter Tutor sein.

Wie wird man Tutor?

Möchte jemand Tutor werden, spricht er einfach seinen Fachlehrer oder Herrn Hintereder darauf an – oder er wird von diesem angesprochen.

Was „bringt“ es dem einzelnen Schüler, wenn er Tutor wird?

  • Er erhält eine Zeugnisbemerkung, die sein Wirken als Tutor würdigt: Positives soziales Verhalten und die Fähigkeit mit anderen zusammen arbeiten zu können werden von Unternehmen heutzutage hoch eingeschätzt. Sie sind deshalb bei der Bewerbung sicherlich sehr vorteilhaft.
  • Ein Tutor erhält außerdem von jedem Schüler, den er unterrichtet, für jede gehaltene Stunde (= 45 Minuten) 3 Euro als „Lohn“.
  • Der Tutor wiederholt selbst den Stoff und wird dabei auf Probleme aufmerksam, die er selbst noch mit dem Stoff hat.

Für welche Fächer werden Tutoren gesucht?

Tutoren werde hauptsächlich für Hauptfächer wie Englisch, Deutsch, Rechnungswesen oder Mathematik (M-Zweig) gesucht. Aber auch in allen anderen Fächern können bei Bedarf Tutoren eingesetzt werden.

Wie kommen die Tutoren zu Übungsaufgaben und zu ihren „Unterrichtsmaterialien“?

Sie können ihre eigenen Aufzeichnungen aus vergangenen Schuljahren verwenden. Außerdem können sie sich bei den Fachlehrern z. B. über Bücher informieren, in denen geeignete Aufgaben zu finden sind. Auch die Hausaufgaben und Übungsaufgaben der „lernwilligen“ Schüler können sich als hilfreich erweisen.

Wichtig ist aber: Der Tutor soll in erster Linie selbst überlegen, wie er zu seinen Materialien kommt und wie etwas wiederholt werden könnte. Der Fachlehrer berät ihn sicherlich gern, z. B. welche Inhalte sinnvoll wären. Es ist aber nicht so gedacht, dass der Lehrer sämtliche Aufgaben vorgibt und die Hauptarbeit trägt.

 

Die Erfahrungen der Ludwig-Erhard-Schule und anderer Schulen mit Lerntutorensystemen haben gezeigt, dass alle davon profitieren können – nicht nur die Schüler, denen geholfen wird, sondern auch diejenigen, die als Tutoren anderen helfen! – Und daran Spaß haben!

 

Interesse am Lerntutorensystem?

Dann sprecht doch einfach Herrn Hintereder an!

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