Berufswahlseminar ein großer Erfolg

Bevor ein junger Mensch die Entscheidung über seinen künftigen Ausbildungsberuf trifft, muss er Informationen sammeln um heraus zu finden, welcher Beruf möglichst perfekt zu ihm passt. In dieser Phase der Berufsorientierung stehen dem Jugendlichen zahlreiche Institutionen hilfreich zur Seite. Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Schule und heimische Wirtschaft arbeiten hierbei Hand in Hand. Am 23.01.2018 war dies an der Ludwig-Erhard-Wirtschaftsschule in Waldmünchen wieder der Fall. Im Rahmen eines Berufswahlseminars stellten neun Vertreter verschiedenster Institutionen ihre Branche und die gebotenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten dar.

Der Konrektor am Beruflichen Schulzentrum, Johann Bräu, hatte zusammen mit Berufs­berater Konrad Groitl von der Agentur für Arbeit in Cham die Veranstaltung organisiert und konnte zu den Vorträgen am Vormittag neben den Schülern auch zahlreiche Eltern der Vorentlassklassen sowie die Referenten begrüßen.

In der Folgezeit stellten die Redner ihre Betriebe und Branchen sowie die entsprechenden Ausbildungen und deren Möglichkeiten dar. Die Jugendlichen konnten dabei in der parallel und hintereinander gestaffelten Vortragsreihe bis zu vier 45-minütige Veranstaltungen aus­wählen.

Michael Lochner vom Hauptzollamt Regensburg, zeigte den interessierten Zuhörern die vielen beruflichen Möglichkeiten sowie die Entwicklungschancen beim Zoll auf.

Ihm gleich tat es Beate Schock von der Einstellungsberatung des Polizeipräsidiums aus Regensburg und informierte parallel die interessierten Zuhörern über die Inhalte der Ausbildung bei der Polizei.

Johanna Gruber von der gleichnamigen Innenausbau und Holzbaufirma aus Bernried informierte zusammen mit der ehemaligen Wirtschaftsschülerin Sandra Bauer die interessierten Zuhörer in der zweiten Vortragsreihe über den Ausbildungsberuf Kaufmann-Büromanagement, den die Besucher noch besser unter seinen alten Namen Bürokaufmann kennen.

Auch der parallel laufende Vortrag von Katja Fischer, der stellvertretenden Leiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege aus Roding, fand guten Zuspruch. Sie übernahm es mit der früheren Wirtschaftsschülerin Kathrin Hacker den klassischen Pflegebereich vorzustellen. Gesundheits- und Krankenpfleger war der Beruf, der den anwesenden Schülern und Eltern nahe gebracht wurde.

Josef Prokopetz vom gleichnamigen Architekturbüro aus Rötz und sein Mitarbeiter Jonas Gerhardinger sahen sich ebenfalls zahlreichen Interessenten gegenüber und stellen die Ausbildung und Arbeit im Beruf Bauzeichner vor.

In der dritten Runde war dann Georg Käsbauer, Ausbildungsleiter der Firma Herbert Meyer Maschinenbau aus Rötz, an der Reihe. Käsbauer informierte zusammen mit Stefan Ruhland als Ausbilder im Bereich Mechanik sowie Mechatroniker-Azubi und früheren Wirtschafts­schüler Paul Eiber die vielen Zuhörer über Ausbildungen im Maschinenbau. Hier standen die Berufe Mechatroniker, Feinwerkmechaniker und Elektroniker-Betriebstechnik im Mittel­punkt. Zur Verdeutlichung der praktischen Tätigkeit hatten sie Werkstücke mitgebracht.

Der parallel laufende Vortrag von Bettina Mandl aus dem Bereich Personal der Firma Crown Gabelstapler in Roding, fand ebenso regen Zuspruch. Sie brachte zusammen mit Franz Dietlmeier, dem Ausbilder im Lagerbereich, den anwesenden Zuhörern die Ausbildung als Industriekaufmann sowie als Fachkraft für Lagerlogistik näher.

Abgerundet wurde diese Vortragsserie von Alois Kiefl, dem Leiter der Berufsfachschule für Physiotherapie der VhS Cham. Er informierte Schüler und Eltern über die Ausbildung als Physiotherapeut.

In der abschließenden Runde referierte Sabine Strobl als Personalentwicklerin der Sparkasse im Landkreis Cham. Zusammen mit Auszubildenden Daniel Groitl, einem ehemaligen Wirtschaftsschüler, stellte sie den Besuchern die Ausbildung Bankkaufmann detailliert vor und gab anschaulich einen fundierten Einblick.

Die parallel geplanten Vorträge zur Ausbildung als Erzieher sowie als Fachinformatiker mussten trotz gutem Besuch kurzfristig abgesagt werden, da die Referenten nicht gekommen waren.

Die Jugendlichen und deren Eltern lauschten den Ausführungen, stellten Fragen und stillten ihren Wissensdurst bezüglich der derzeit gängigen Praxis in den jeweiligen Berufsrichtungen.

Alle Referenten stellten dabei die Chancen und Möglichkeiten heraus, die der jeweilige Beruf zu bieten hat. Auch machten sie deutlich, dass alle diese Berufe sowohl für Frauen als auch für Männer gleichermaßen interessant sind und Ausbildungsplätze geschlechtsneutral zur Verfügung stehen. Sie versäumten es aber nicht, den interessierten Zuhörern die Anforde­rungen klar zu machen.

Sämtliche Referenten riefen die Jugendlichen auf, sich die in Frage kommenden Berufe im Praktikum anzuschauen und sich bereits in der Schule einen möglichst breiten Grundstock an Wissen anzueignen, denn Lernen hört nie auf.

Konrad Groitl, Berufsberater

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